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Neulich dachte ich an etwas, das mich früher viel mehr beschäftigt hat als heute. Dieses leise Gefühl von „Noch nicht ganz bereit.“ Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher so ein stiller Begleiter, der irgendwo im Hintergrund mitläuft. Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Englisch angefangen hat. Nicht mit einem Plan. Nicht mit einem Sprachaufenthalt. Sondern irgendwo zwischen „Reich und Schön“ und „The Young and the Restless“. Ich habe einfach umgestellt. Zugehört. Sätze aufgeschnappt, die im Alltag plötzlich Sinn gemacht haben. Nicht perfekt. Aber lebendig. 🩷🩷🩷 Später, im Job, wurde es dann… konkreter. Meetings. Gespräche. Situationen, in denen man nicht einfach weghören konnte. Und ja, ich habe Fehler gemacht. Wahrscheinlich mehr, als ich heute noch weiss. Manche Sätze klangen schräg. Manche Wörter fehlten. Und manchmal wusste ich mitten im Satz nicht mehr, wie er eigentlich enden sollte. Ich habe trotzdem weitergesprochen. Was ich heute daran fast ein bisschen schön finde: Es g...

Not perfect. Still continuing...

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This morning felt different. The trees were still dark, almost like silhouettes, while the sky behind them was already shifting. Clouds moving slowly, and somewhere in between, the first light finding its way through. Not fully there. Not fully bright. Just… beginning.

Winterweg - Spuren im Dazwischen

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Am Samstagnachmittag war ich draußen. Nicht mit einem Plan, eher mit diesem inneren Drang, einmal kurz aus allem auszusteigen. Winter. Kalte Luft, die wach macht. Ein Weg vor mir, der nicht besonders spektakulär war – aber ehrlich. Ich hatte mein Natel dabei, so nennen wir in der Schweiz unser Handy -  wie so oft, wenn ich draußen bin. Nicht mal aus Absicht. Eher aus dem Gefühl heraus, dass es Tage gibt, die man nicht festhalten will – aber auch nicht verlieren.

The space where nothing asks you to hurry

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I went outside without a plan. Winter has that effect on me. It slows everything down without asking for permission. The air was cold, the kind that makes your thoughts step back a little. I noticed how quiet everything becomes when nothing is trying to move forward. No urgency. No direction. Just space.

Manchmal rauscht es einfach

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Neulich saß ich morgens im Auto. Noch nicht ganz wach, Tee in der Hand, der Kopf schon halb im Tag. Ich machte das Radio an, mehr aus Gewohnheit als aus wirklicher Lust, und merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Nicht laut. Nicht leise. Einfach … unangenehm.

The Frequency of 'Not Yet'

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Not long ago, I was standing in the kitchen, waiting for the coffee machine to finish its familiar morning ritual. Nothing dramatic, just one of those quiet, in-between moments where your body is awake, but your mind is already somewhere else.